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SUMMARY:Fehmarnbelt – Bundesrechnungshof bestätigt alle Befürchtungen
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 %0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EZum%20j%C3%BCngsten%20Berich
 t%20des%20Bundesrechnungshofes%20zur%20festen%20Fehmarnbelt-Querung%20erk
 l%C3%A4rt%20der%20schleswig-holsteinische%20Bundestagsabgeordnete%20und%2
 0stellvertretende%20Fraktionsvorsitzende%20von%20B%C3%BCndnis%2090%2FDie%
 20Gr%C3%BCnen%20Dr.%20Konstantin%20von%20Notz%3A%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0
 A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3ESp%C3%A4testens%20jetzt%
 20m%C3%BCssen%20bei%20den%20letzten%20Bef%C3%BCrwortern%20der%20festen%20
 Fehmarnbelt-Querung%20alle%20Alarmglocken%20schrillen.%20In%20seinem%20er
 neuten%20Bericht%20macht%20der%20Bundesrechnungshof%20noch%20einmal%20unm
 issverst%C3%A4ndlich%20deutlich%2C%20wie%20sehr%20die%20Bundesregierung%2
 0auch%20weiterhin%20trickst%2C%20um%20die%20Realisierung%20der%20Querung%
 20zu%20retten.%20Die%20Aufforderungen%20in%20Richtung%20Bundesregierung%2
 0k%C3%B6nnten%20klarer%20nicht%20sein%3A%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%
 3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EErstens%20muss%20die%20Bundesreg
 ierung%20angesichts%20eklatanter%20Kostensteigerungen%20und%20massiver%20
 Verz%C3%B6gerungen%20endlich%20in%20Neuverhandlungen%20%C3%BCber%20den%20
 Staatsvertrag%20eintreten.%20Nur%20so%20sind%20die%20sich%20durch%20zahlr
 eiche%20unklare%20Formulierungen%20und%20Unw%C3%A4gbarkeiten%20entstanden
 %2C%20eklatanten%20Risiken%20f%C3%BCr%20den%20deutschen%20Steuerzahler%20
 noch%20abzuwenden.%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-bl
 ock-paragraph%22%3EZweitens%20macht%20der%20Rechnungshof%20noch%20einmal%
 20deutlich%2C%20was%20die%20Projektbef%C3%BCrworter%20noch%20immer%20nich
 t%20zugeben%3A%20Die%20vom%20Verkehrsministerium%20k%C3%BCrzlich%20pr%C3%
 A4sentierten%20Zahlen%20sind%20nur%20die%20Spitze%20des%20Eisbergs.%20And
 ers%20als%20aus%20den%20Reihen%20der%20Gro%C3%9Fen%20Koalition%20immer%20
 wieder%20kolportiert%2C%20ist%20die%20von%20Minister%20Dobrindt%20vorgele
 gte%20Kalkulation%20weiterhin%20unvollst%C3%A4ndig.%20Zahlreiche%20zus%C3
 %A4tzlich%20anfallende%20Kosten%20werden%20noch%20immer%20bewusst%20nicht
 %20ber%C3%BCcksichtigt%20und%20Parlament%20und%20%C3%96ffentlichkeit%20so
 %20%C3%BCber%20das%20wahre%20Ausma%C3%9F%20der%20Kostensteigerungen%20vor
 s%C3%A4tzlich%20get%C3%A4uscht.%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20cla
 ss%3D%22wp-block-paragraph%22%3EIm%20Bundestag%20haben%20wir%20k%C3%BCrzl
 ich%20einen%20Antrag%20vorgelegt%2C%20der%20beides%20fordert%3A%20Sowohl%
 20eine%20ehrliche%2C%20ergebnisoffene%20Neubewertung%20des%20Projekts%2C%
 20wie%20sie%20auch%20das%20Dialogforum%20gerade%20noch%20einmal%20fordert
 e%2C%20als%20auch%20die%20Aufnahme%20von%20neuen%20Verhandlungen%20mit%20
 dem%20d%C3%A4nischen%20Vertragspartner.%20Angesichts%20der%20erneuten%2C%
 20eindringlichen%20Kritik%20des%20Bundesrechnungshofs%20wird%20die%20Gro%
 C3%9Fe%20Koalition%20sehr%20genau%20begr%C3%BCnden%20m%C3%BCssen%2C%20war
 um%20sie%20unserem%20Antrag%20nicht%20zustimmen%20will.%26nbsp%3B%3C%2Fp%
 3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3E%3Cstrong%3EHinte
 rgrund%3A%3C%2Fstrong%3E%3Cbr%3EDer%20Rechnungshof%20hat%20in%20seinem%20
 Bericht%20nach%20%C2%A7%2088%20Abs.%202%20BHO%20vom%2030.%20April%202009%
 20aufgezeigt%2C%20dass%20der%20Staatsvertrag%20aufgrund%20unbestimmter%20
 Rechtsbegriffe%20erhebliche%20Risiken%20f%C3%BCr%20k%C3%BCnftige%20Bundes
 haushalte%20enth%C3%A4lt.%20Im%20Gesetzentwurf%20fehlten%20zudem%20Angabe
 n%20zu%20finanziellen%20Auswirkungen%20auf%20den%20Bundeshaushalt%2C%20di
 e%20sich%20nach%20Ansicht%20des%20Bundesrechnungshofes%20auf%20rund%201%2
 C7%20Mrd.%20Euro%20beliefen.%20Im%20Zuge%20seiner%20n%C3%A4chsten%20Sitzu
 ng%20am%2027.%20M%C3%A4rz%202015%20wird%20sich%20der%20Rechnungspr%C3%BCf
 ungsausschuss%20des%20Bundestages%20erneut%20mit%20der%20Querung%20besch%
 C3%A4ftigen.%20Im%20Vorfeld%20legte%20der%20Rechnungshof%20erneut%20einen
 %20Bericht%20vor%2C%20der%20die%20bereits%20im%20Jahr%202009%20vorgebrach
 te%20Kritik%20noch%20einmal%20versch%C3%A4rft.%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0A%
 0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EGegen%C3%BCber%20dem%20Sta
 atsvertrag%20aus%20dem%20Jahr%202008%20werden%2C%20so%20der%20Rechnungsho
 f%2C%20erhebliche%20Kostensteigerungen%20von%20mindestens%20120%20%25%20b
 is%20160%20%25%20auftreten.%20Zudem%20seien%20Verz%C3%B6gerungen%20von%20
 mindestens%20zwei%20Jahren%20zu%20erwarten.%20Welche%20verkehrlichen%20Au
 swirkungen%20die%20fehlende%20Elektrifizierung%20auf%20die%20Finanzierung
 %20des%20Tunnels%20%C3%BCber%20Maut-%20und%20Trassenentgelte%20haben%20wi
 rd%2C%20sei%20weiterhin%20ungekl%C3%A4rt.%20Der%20Bundesrechnungshof%20h%
 C3%A4lt%20es%20angesichts%20der%20Kostensteigerungen%2C%20der%20ge%C3%A4n
 derten%20Planung%20der%20deutschen%20Hinterlandanbindung%20sowie%20der%20
 erheblichen%20zeitlichen%20Verz%C3%B6gerungen%20auf%20deutscher%20Seite%2
 0f%C3%BCr%20angebracht%2C%20dass%20das%20BMVI%20pr%C3%BCft%2C%20ob%20die%
 20beiden%20Vertragspartner%20die%20Lage%20gem%C3%A4%C3%9F%20Artikel%2022%
 20Abs.%202%20Satz%202%20des%20Staatsvertrages%20aufs%20Neue%20er%C3%B6rte
 rn%20sollten.%26nbsp%3B%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-p
 aragraph%22%3EDer%20Bundesrechnungshof%20geht%20davon%20aus%2C%20dass%20s
 eine%20Kostensch%C3%A4tzung%20aus%202009%20von%201%2C7%20Milliarden%20Eur
 o%20%28ohne%20Sundquerung%20und%20weitere%20Zusatzkosten%29%20noch%20einm
 al%20erheblich%20%C3%BCberschritten%20wird.%20Er%20fordert%20das%20BMVI%2
 0auf%2C%20seine%20bisherigen%20Angaben%20weiter%20zu%20pr%C3%A4zisieren.%
 20Insbesondere%20sollen%20die%20weiterhin%20fehlenden%20Informationen%20a
 ufbereitet%20und%20dem%20Rechnungspr%C3%BCfungsausschuss%20alsbald%20beri
 chten%20werden.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph
 %22%3E%3Ca%20href%3D%22http%3A%2F%2Fvon-notz.de%2F2015%2F02%2Ffehmarnbelt
 querung-stunde-der-wahrheit-ist-gekommen-newsletter-12015%2F%22%20target%
 3D%22_blank%22%20rel%3D%22noreferrer%20noopener%22%3EFFBQ%20Stunde%20der%
 20Wahrheit%20ist%20gekommen%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E%0A":Zum jüngsten Bericht
  des Bundesrechnungshofes zur festen Fehmarnbelt-Querung erklärt der sch
 leswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktions
 vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Dr. Konstantin von Notz: \n\nSp
 ätestens jetzt müssen bei den letzten Befürwortern der festen Fehmarnb
 elt-Querung alle Alarmglocken schrillen. In seinem erneuten Bericht macht
  der Bundesrechnungshof noch einmal unmissverständlich deutlich\, wie se
 hr die Bundesregierung auch weiterhin trickst\, um die Realisierung der Q
 uerung zu retten. Die Aufforderungen in Richtung Bundesregierung könnten
  klarer nicht sein: \n\nErstens muss die Bundesregierung angesichts ekla
 tanter Kostensteigerungen und massiver Verzögerungen endlich in Neuverha
 ndlungen über den Staatsvertrag eintreten. Nur so sind die sich durch za
 hlreiche unklare Formulierungen und Unwägbarkeiten entstanden\, eklatant
 en Risiken für den deutschen Steuerzahler noch abzuwenden. \n\nZweitens
  macht der Rechnungshof noch einmal deutlich\, was die Projektbefürworte
 r noch immer nicht zugeben: Die vom Verkehrsministerium kürzlich präsen
 tierten Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs. Anders als aus den Reihe
 n der Großen Koalition immer wieder kolportiert\, ist die von Minister D
 obrindt vorgelegte Kalkulation weiterhin unvollständig. Zahlreiche zusä
 tzlich anfallende Kosten werden noch immer bewusst nicht berücksichtigt 
 und Parlament und Öffentlichkeit so über das wahre Ausmaß der Kostenst
 eigerungen vorsätzlich getäuscht. \n\nIm Bundestag haben wir kürzlich
  einen Antrag vorgelegt\, der beides fordert: Sowohl eine ehrliche\, erge
 bnisoffene Neubewertung des Projekts\, wie sie auch das Dialogforum gerad
 e noch einmal forderte\, als auch die Aufnahme von neuen Verhandlungen mi
 t dem dänischen Vertragspartner. Angesichts der erneuten\, eindringliche
 n Kritik des Bundesrechnungshofs wird die Große Koalition sehr genau beg
 ründen müssen\, warum sie unserem Antrag nicht zustimmen will. \n\nHin
 tergrund:Der Rechnungshof hat in seinem Bericht nach § 88 Abs. 2 BHO vom
  30. April 2009 aufgezeigt\, dass der Staatsvertrag aufgrund unbestimmter
  Rechtsbegriffe erhebliche Risiken für künftige Bundeshaushalte enthäl
 t. Im Gesetzentwurf fehlten zudem Angaben zu finanziellen Auswirkungen au
 f den Bundeshaushalt\, die sich nach Ansicht des Bundesrechnungshofes auf
  rund 1\,7 Mrd. Euro beliefen. Im Zuge seiner nächsten Sitzung am 27. M
 ärz 2015 wird sich der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages erneu
 t mit der Querung beschäftigen. Im Vorfeld legte der Rechnungshof erneut
  einen Bericht vor\, der die bereits im Jahr 2009 vorgebrachte Kritik noc
 h einmal verschärft. \n\nGegenüber dem Staatsvertrag aus dem Jahr 2008
  werden\, so der Rechnungshof\, erhebliche Kostensteigerungen von mindest
 ens 120 % bis 160 % auftreten. Zudem seien Verzögerungen von mindestens 
 zwei Jahren zu erwarten. Welche verkehrlichen Auswirkungen die fehlende E
 lektrifizierung auf die Finanzierung des Tunnels über Maut- und Trassene
 ntgelte haben wird\, sei weiterhin ungeklärt. Der Bundesrechnungshof hä
 lt es angesichts der Kostensteigerungen\, der geänderten Planung der deu
 tschen Hinterlandanbindung sowie der erheblichen zeitlichen Verzögerunge
 n auf deutscher Seite für angebracht\, dass das BMVI prüft\, ob die bei
 den Vertragspartner die Lage gemäß Artikel 22 Abs. 2 Satz 2 des Staatsv
 ertrages aufs Neue erörtern sollten. \n\nDer Bundesrechnungshof geht da
 von aus\, dass seine Kostenschätzung aus 2009 von 1\,7 Milliarden Euro (
 ohne Sundquerung und weitere Zusatzkosten) noch einmal erheblich übersch
 ritten wird. Er fordert das BMVI auf\, seine bisherigen Angaben weiter zu
  präzisieren. Insbesondere sollen die weiterhin fehlenden Informationen 
 aufbereitet und dem Rechnungsprüfungsausschuss alsbald berichten werden.
 \n\nFFBQ Stunde der Wahrheit ist gekommen
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